Das Tischlerhandwerk - Tradition und Fortschritt

Das Tischlerhandwerk hat gute Tradition und ist so jung, wie Gegenwart und Zukunft. Tischlerarbeit vermittelt Lebensqualität.

Holz ist der Werkstoff des Tischlers. Es setzt dem Meister kaum gestalterische Grenzen. Die Hand des Tischlers prägt Räume, Wohnungen und Häuser, Läden, usw.
Die Grundlage für den Einstieg in den kreativen und zukunftsträchtigen Beruf des Tischlers sind eine dreijährige Ausbildung in einem Meisterbetrieb inklusive überbetrieblicher Lehrgänge für den sicheren Umgang mit Maschinen und die Technik der Oberflächenveredelung. Ergänzt wir die praktische Ausbildung durch den Berufsschulunterricht, wo erworbene Kenntnisse in konkreten Projekten anschaulich vermittelt werden. Mit der Gesellenprüfung – schriftlich und mündlich – schließt die Ausbildung ab.
Die Krönung dieser Abschlussprüfung ist das Gesellenstück. Der Prüfling entwirft und fertigt ein Stück nach eigenen Vorstellungen, mit dem er sein Können unter Beweis stellen kann.

Jede Innung in Rheinland-Pfalz hat die Möglichkeit, die zwei interessantesten Gesellenstücke für den Landesentscheid DIE GUTE FORM anzumelden. Die von einer unabhängigen Jury in einer Vorauswahl nominierten Stücke werden in hochwertigen Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert. Bei der Abschlussfeier werden die Sieger des Landeswettbewerbs bekannt gegeben. Platz 1 und Platz 2 nehmen automatisch am Bundesentscheid teil.

So abwechslungsreich wie die tägliche Arbeit in den einzelnen Betrieben, so abwechslungsreich sind auch die gezeigten Stücke. Von klassischer Massivholzverarbeitung bis zu farbig lackierten Möbelstücken ist das breite Spektrum des gestaltenden Tischlerhandwerks zu erkennen. Jedes Stück ist ein Unikat, in das der Prüfling sehr viel Zeit und Arbeit gesteckt hat. Die Qualität der einzelnen Arbeiten ist hervorragend und vermittelt dem Besucher eindrucksvoll die Leistungsbreite des Tischlerhandwerks.